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12.11.2020

So schützen wir uns seelisch in der Corona-Zeit

In der Corona-Zeit geht es vielen Menschen nicht gut.
Sie machen sich Sorgen.
Sie haben Angst.
Oder sie sind traurig.

Darum ist eine Sache im Moment besonders wichtig.
Man muss gut auf sich aufpassen.
Man muss sich um sich selbst kümmern.
Damit die Seele gesund bleibt in dieser schwierigen Zeit.

Viele Menschen wissen nicht:
Wie kann ich mich um mich selbst und um meine Seele kümmern?
Darum haben wir ein paar Tipps für Sie.

Wie kann ich in der Corona-Zeit gut auf mich aufpassen?
Wie kann ich meine Seele schützen?

  1. Es gibt Dinge, die Sie nicht ändern können.
    Es gibt das Corona-Virus.
    Überall auf der Welt.
    Sie können nichts dagegen tun.
    Man kann auch sagen:
    Sie müssen es akzeptieren.
    Kämpfen Sie nicht dagegen an.
    Es hilft nicht.
    Es kostet nur Kraft.
  2. Sorgen Sie für eine neue Normalität in Ihrem Leben.
    Im Moment sind viele Dinge anders als sonst.
    Aber Sie können entscheiden:
    Was tut Ihnen jetzt gut?
    Brauchen Sie etwas, das immer gleich ist?
    Zum Beispiel:
    Schreiben Sie ein Corona-Tagebuch.
    Oder:
    Gehen Sie jeden Tag spazieren.
    Oder gehen Sie joggen.
    Vielleicht machen Sie das jeden Tag um dieselbe Zeit?
    Sie können ihren Alltag selbst gestalten.


  3. Informieren Sie sich.
    Lesen oder sehen Sie Nachrichten.
    Das ist wichtig.
    Aber:
    Entscheiden Sie:
    Wann will ich Nachrichten hören?

    Und wann nicht?

    Zum Beispiel:
    Hören Sie keine Nachrichten vor dem Schlafen-gehen.
    Oder direkt nach dem Wach-werden.

    Und gucken Sie:
    Woher kommen diese Nachrichten?
    Sind sie wahr?
    Kann ich mich darauf verlassen?

  4. Nehmen Sie sich eine Auszeit.
    Machen Sie Pausen.
    Tun Sie sich selbst etwas Gutes.
    Zum Beispiel:
    Machen Sie sich einen leckeren Kaffee.
    Machen Sie sich eine Kerze an.
    Machen Sie es sich gemütlich.
    So können Sie sich ausruhen und entspannen.

  5. Im Moment sollen alle Menschen viel zu Hause bleiben.
    Alle treffen sich weniger mit anderen Menschen.
    Man sieht Familie und Freunde nicht.
    Aber:
    Sie können trotzdem Ihre Kontakte pflegen.
    Zeigen Sie anderen Menschen:
    Ich denke an dich.
    Sie können telefonieren.
    Oder sie können Briefe und Post-Karten schreiben.
    Sie können anderen einen Blumen-Strauß vor die Haus-Tür legen.
    Finden Sie neue Wege, um anderen zu zeigen:
    Du bist mir wichtig.
  6. Brauchen Sie Hilfe?
    Dann suchen Sie sich Unterstützung.
    Reden Sie mit anderen über Ihre Sorgen und Ihre Traurigkeit.
    Vielleicht können Sie mit einem Freund oder einer Freundin reden.
    Vielleicht mit einem Familien-Mitglied.
    Oder holen Sie sich Hilfe bei einem Profi.
    Es gibt verschiedene Hilfe-Telefon-Nummern für den Notfall.
    Hier finden Sie solche Telefon-Nummern.
    Da können Sie mit Fach-Leuten reden.
    Die Fach-Leute sagen Ihnen dann:
    Wo können Sie Unterstützung bekommen?


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