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07.05.2020

Wie lange gilt das Betretungs-Verbot für Werkstätten noch?

Werkstätten haben Arbeits-Plätze für Menschen mit Behinderungen.
Menschen mit Behinderung bekommen in der Werkstatt Unterstützung bei der Arbeit.
Man nennt die Werkstätten auch:
Werkstatt für behinderte Menschen.
Manche sagen nur die Abkürzung: WfbM.

Manche Menschen mit Behinderung lernen das Arbeiten in der Werkstatt.
Das ist so ähnlich wie eine Ausbildung.
Man nennt das: Berufs·bildungs·bereich.

Es sind sechs Personen an einem Tisch. Manche Personen stehen. Eine Person benutzt einen Rollstuhl. Die Personen verpacken Schrauben in Kästen. Eine Person hat ein Namensschild am Pullover.  Es ist die Gruppenleitung. Die anderen Personen sind die Mitglieder von der Arbeits-Gruppe. Arbeits-Gruppen in der Werkstatt machen oft solche Arbeiten.

Arbeits-Gruppe in einer Werkstatt

www.ingakramer.de

Werkstätten bekommen Geld von der Eingliederungs·hilfe.
So heißt das Geld vom Amt
für die Hilfen von Menschen mit Behinderung.
Das Geld ist für die Hilfe bei der Arbeit.
Also für die Werkstatt-Arbeits-Plätze.
Aber die Werkstätten müssen auch selbst Geld verdienen.
Deshalb arbeiten Werkstätten für Firmen.

Es arbeiten viele Menschen mit Behinderungen in Werkstätten.
Es kommen jeden Tag viele Menschen zusammen.
Viele Beschäftigte werden zu Hause abgeholt.
Dafür gibt es extra Busse.
Das nennt man: Fahr-Dienst.

Das Corona-Virus soll sich nicht ausbreiten.
Deshalb dürfen viele Menschen noch nicht zusammen kommen.

Was ist mit den Werkstätten passiert?
Die Behörden haben ein Betretungs-Verbot gemacht.
Seit vielen Wochen dürfen die Beschäftigten nicht mehr zur Arbeit.
Manche arbeiten zu Hause.
Manche haben nichts zu tun.

Die Werkstatt muss viel organisieren.
Zum Beispiel:
Die Beschäftigten zu Hause mit Arbeit beliefern.
Oder Notfall-Gruppen anbieten.
Das sind Ausnahme-Arbeits-Gruppen für die Corona-Zeit.
Manche Menschen mit Behinderung haben nämlich zu Hause keine Unterstützung am Tag.
Deshalb unterstützt die Werkstatt diese Menschen.
Und sie dürfen in kleinen Notfall-Gruppen in der Werkstatt arbeiten.

Am 6. Mai hat Angela Merkel mit den Chefs und Chefinnen von den Bundesländern besprochen:

  • Was Deutschland geschafft hat beim Kampf gegen das Corona-Virus.
  • Wie es weiter geht mit Lockerungen.
  • Was man bald wieder machen kann.
  • Wer das entscheidet.
  • Was passiert, wenn es wieder mehr Corona-Kranke gibt.

Das ist das Ergebnis:
Jetzt gibt es mehr Lockerungen.
Lockerungen heißt:
Die Regeln sind weniger streng.

Man darf wieder mehr machen.

Trotzdem gibt es weiter Regeln:
- Abstands-Regeln
- Hygiene-Regeln
- und die Masken-Pflicht

Zwei Menschen sitzen an einem Tisch. Zwischen den Personen ist Abstand. Die Personen tragen einen Mundschutz.

Regeln bei der Arbeit in der Werkstatt: Vielleicht Masken-Pflicht und Abstand halten

Inga Kramer

Was bedeuten die Lockerungen für die Werkstätten?
Das entscheiden die Behörden in den Bundesländern.
Die Behörde muss zuerst das Betretungs-Verbot aufheben.
Erst dann dürfen die Beschäftigten wieder zur Arbeit gehen.

Welche Regeln sind dann gültig?
Das muss jede Werkstatt selbst bestimmen.
Zum Beispiel Regeln für Fahr-Dienste.
Oder für das gemeinsame Mittag-Essen.

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